Vorschau 5. NLA-Spieltag Wallisellen

Nach einem intensiven und lehrreichen Turnier in Zürich geht es für die Rollling Thunder Bern bereits weiter: Am Samstag, dem 26. Mai, bestreiten wir den 5. und abschliessenden Spieltag der laufenden NLA-Meisterschaft in Wallisellen.

Unsere Zielsetzung für diesen Tag ist es, die Saison mit einem positiven Erlebnis abzuschliessen und Vizemeister zu werden. Um dies zu erreichen, ist ein Sieg im Direktduell gegen die zeka-Rollers Baden notwendig. Beide Mannschaften kennen einander gut, Geheimnisse gibt es keine mehr. Es wird darauf ankommen, welchem Team es besser glückt, die eigene Spielweise durchzuziehen. Sollte es uns gelingen, in der Defensive kompakt zu arbeiten und im Angriff effizient zu sein, stehen unsere Chancen gut, die selbst gesetzte Vorgabe zu erfüllen.


Momentan befinden wir uns in einer Phase, in welcher hohe Anforderungen an die Regenerationsfähigkeit sowie die körperliche und mentale Belastbarkeit unserer Akteure gestellt werden. Für entscheidende Tage wie morgen ist es deshalb sehr wichtig, dass der Zusammenhalt innerhalb unserer Gruppe stark ist und alle sich gegenseitig unterstützen. Wenn dies gewährleistet ist werden wir positive Emotionen erleben, mit deren Hilfe wir Müdigkeit und allfällige Energie-Probleme ausblenden können.

Ein Team, ein Ziel – Thunder!

Bericht internationales Turnier Zürich

Am frühen Abend des 18. Mai brachen die Rolling Thunder Bern nach Zürich auf, um an der Jubiläums-Ausgabe dieses internationalen Vergleichs auf Schweizer Boden teilzunehmen. Unterstützt wurden wir dabei wie immer durch unseren zuverlässigen Transport-Partner FUNICAR, der dieses Mal beim Verladen des Materials speziell gefordert wurde. Es ist jeweils sehr eindrücklich, welche Mengen an Material für einen mehrtägigen Wettkampf verwendet werden.

Die Reise verlief, wenn man den Start des Pfingstwochenendes bedenkt, erfreulich zügig. Nach der Ankunft richteten wir uns im Hotel ein und gingen zeitig zu Bett, um für den Start des Wettkampfes bestmöglich gerüstet zu sein.

Unser Auftaktspiel bestritten wir gegen die Munich Animals. Von Beginn weg liessen wir ihrem Spielmacher zu viel Raum, welchen dieser dankend annahm. Es gelang uns auch nicht ausreichend, selbst in Abschluss-Situationen zu kommen, wir agierten oft zu zögerlich. Die Kombination dieser beiden Faktoren führte zu einem 2:5-Pausenrückstand. In der Halbzeit besannen wir uns auf unseren Matchplan, den wir bis jetzt nur zu geringen Teilen umgesetzt hatten. Unser Gegner nahm den bisher dominanten Spielmacher vom Feld und agierte nun etwas defensiver. Zu Beginn der zweiten 15 Minuten kassierten wir zwar noch einen Gegentreffer, jedoch setzten wir danach zu einem bemerkenswerten Comeback an. Durch ein deutlich besseres Ausnutzen der sich bietenden Räume, einer tollen Effizienz und solider Defensivarbeit konnten wir die Partie tatsächlich noch drehen und mit 7:6 für uns entscheiden. Dieser spezielle Start ins Turnier gab unserem Team mental natürlich einen zusätzlichen Schub.

Diese „Motivations-Spritze“ konnten wir auch sehr gut gebrauchen, denn die kommenden Gegner gehörten nach Papierform allesamt zur vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes. Den Auftakt in dieses äusserst spielstarke Dreierpaket markierte die Partie gegen die GIDOS Screamers aus Belgien. Wir konzentrierten uns auf eine möglichst kompakte Defensive und versuchten, hin und wieder zu Torabschlüssen zu kommen. Die Überlegenheit unserer Kontrahenten war jedoch vom ersten Moment an offenkundig, das Schlussresultat von 0:8 die logische Konsequenz.

Im darauffolgenden Spiel gegen die Black Knights Dreieich, den amtierenden und designierten Deutschen Meister, entwickelte sich ein sehr ähnlicher Spielverlauf. Wir konzentrierten uns auf die Abwehrarbeit, konnten offensiv ausser gelegentlichen Abschlüssen aus der Distanz (wir erzielten auf diese Weise ein Tor) jedoch keine Akzente setzen. Die klare Niederlage mit acht Toren Differenz gab die Kräfte-Verhältnisse originalgetreu wieder.


Zum Abschluss des ersten Spieltages traten wir gegen die GP Bulls aus Eindhoven an. Mittels eines schön vorgetragenen, schnellen Gegenstosses konnten wir in Führung gehen. Diese konnten wir mittels Glück und defensiver Kompaktheit einige Zeit halten, die Klasse unseres Gegners setzte sich jedoch mit fortwährender Spieldauer deutlich durch. Man muss auch neidlos anerkennen, dass die Stocktechnik und Ballkontrolle des niederländischen Spielmachers herausragend ist.

Bei einem gemütlichen Abendessen liessen wir den Tag angenehm ausklingen. Mit der Bilanz konnten wir umgehen, hatten wir doch das Gefühl, alles gegeben und resultatmässig das Maximum erreicht zu haben.


In den Sonntag starteten wir mit dem Platzierungs-Spiel gegen das E-Team Emmen. Der niederländische Erstligist setzte nach einer ausgeglichenen Anfangs-Sequenz immer mehr Druck auf und begann, das Geschehen zu dominieren. Ab einem gewissen Zeitpunkt fielen die Gegentore in schneller Abfolge, sodass wir bald aussichtslos in Rückstand lagen. In der Pause nahmen wir einige Wechsel vor, einerseits um Kraft zu sparen und auch, um in einer anderen Formation Dinge in unserem Spiel zu testen. Leider gelang uns kein Ehrentreffer, wir verkauften uns trotz der Kanterniederlage aber bis zum Schluss so teuer wie möglich.

Unsere abschliessende Partie bestritten wir gegen einen uns bestens bekannten Gegner, die ZEKA Rollers Baden. Wir wollten uns mit einem positiven Erlebnis aus diesem Wettkampf verabschieden und nebenbei auch einige taktische Varianten ausprobieren. Es wurde eine enge Angelegenheit, schlussendlich gewannen unsere Konkurrenten mit 5:3, was für uns den 8. Schlussrang bei 10 teilnehmenden Mannschaften bedeutete.


Das Internationale Turnier in Zürich endete mit einem spannenden und hochklassigen Final und einem feinen Abendessen mit anschliessender Party. Wir bedanken uns bei den Iron Cats Zürich für die Einladung zu diesem gelungenen Event, welcher wieder einmal viele lehrreiche, spannende und emotionale Momente für uns bereithielt.

Obwohl die resultatmässige Bilanz bei einem Sieg und fünf Niederlagen ernüchternd ausfällt, können wir das Turnier differenziert betrachten: Wir haben überwiegend gegen Mannschaften, welche jeweils mit einer höheren Gesamtpunktzahl (Klassifizierungs-System) als wir antraten, gespielt. Dieser Umstand wirkte sich nachhaltig auf die Ergebnisse aus. Damit wir von diesem Wettkampf richtig profitieren, müssen wir uns die Frage stellen, wie wir unsere Stärken gegen solche Gegner in Zukunft bestmöglich einsetzen können.


Die Heimfahrt am Morgen des Pfingstmontags verlief entspannt und reibungslos. Betreffend der Gestaltung von An- und Abreise gebührt unserem Partner FUNICAR ein grosses Dankeschön, wir fühlten uns die ganze Zeit über bestens betreut. Ein ebenso grosses „Merci“ geht natürlich an die Coaches, sowie die zahlreichen Betreuer und Helfer, ohne die solche Erfahrungen nicht möglich wären.


Ein Team, ein Ziel – Thunder!




Bericht 4. NLA-Spieltag in Lausanne

Am 5. Mai machten sich die Rolling Thunder, wie stets durch unseren fachkundigen Transport-Partner FUNICAR unterstützt, auf den Weg nach Lausanne, um den 4. Spieltag der laufenden NLA-Saison zu bestreiten.

Im Startspiel trafen wir auf den amtierenden und designierten Meister, die Iron Cats I aus Zürich. Mit der ersten Offensiv-Aktion der Partie erarbeiteten wir uns eine Grosschance, konnten diese jedoch nicht verwerten. Von diesem Zeitpunkt an dominierten die Zürcher klar, waren stock- und fahrtechnisch überlegen. Dieser Umstand, gekoppelt mit einer sehr erfolgreichen Abschlussquote unseres Gegners, führte zu einer auch in der Höhe verdienten Auftaktniederlage. 

Für uns ging es im Anschluss darum, dieses Startspiel richtig einzuordnen: Die erste Equipe der Iron Cats stellt zurzeit den Grossteil der Schweizer National-Mannschaft. Jeder Fehler wird von Spielern auf diesem Niveau gnadenlos bestraft, weshalb ein Resultat wie unseres zwar nicht schön, aber doch logisch erklärbar ist.

Die darauf folgende Partie gegen die Whirldrivers Lausanne gestaltete sich von Beginn weg völlig anders. Wir konnten unser Spiel aufziehen, Torchancen kreieren und diese zumeist erfolgreich abschliessen. Durch einen geschickten taktischen Schachzug gelang es uns, den Spielmacher des Heimteams weitestgehend zu neutralisieren. Das Highlight aus unserer Sicht bildete ein 2-minütiges Unterzahlspiel, in welchem wir den Ball fast ausschliesslich in den eigenen Reihen halten konnten und keinen Gegentreffer kassierten. Diese Sequenz gab dem ganzen Team zusätzlichen Auftrieb und sorgte gemeinsam mit dem ersten positiven Ergebnis des Wettkampfs für heitere Stimmung.

Unser nächster Gegner, die Iron Cats II, stellte uns von der Dynamik her vor eine ganz andere Herausforderung. Das Tempo des Spiels war wesentlich geringer, was es uns erlaubte, in der Defensive höher zu stehen und den ballführenden Akteur früher zu attackieren. Wir benötigten einige Momente, um uns an die veränderten Gegebenheiten anzupassen, konnten aber Dank guter Arbeit gegen den Ball das Spielgerät schnell erobern und unsere Abschlüsse häufig erfolgreich gestalten. Dies führte zu einem deutlichen 9:2-Erfolg.

Als Tages-Abschluss stand ein Nachtrags-Spiel gegen die Whirldrivers auf dem Programm. Unsere Taktik aus der vorangegangenen Begegnung adaptierten wir phasenweise leicht, behielten aber die Erfolg bringenden Varianten grösstenteils bei. Es spielte uns sicherlich in die Karten, dass unsere Kontrahenten vor allem im mentalen Bereich deutliche Schwächen zeigten. Deshalb und weil das Zusammenspiel in unseren Reihen sehr gut funktionierte, konnten wir einen souveränen 19:2-Sieg verbuchen.

Vier Spiele, drei Siege, neun Punkte: Die Bilanz liest sich erfreulich. Es gelang uns, die Tabellenposition im Hinblick auf den letzten Spieltag zu verbessern. Das angestrebte Ziel der Vizemeisterschaft können wir somit aus eigener Kraft erreichen. Natürlich war unsere Defensivleistung gegen die Iron Cats 1 ungenügend, jedoch muss man auf der anderen Seite auch schlicht die Qualität und Klasse des Gegners zu würdigen wissen. Unser Ziel ist es, das Kombinations-Spiel, welches grösstenteils sehr gut funktionierte, weiter zu verfeinern und an der Stabilität unserer Abwehr zu arbeiten.

Ein grosses Dankeschön gilt unseren Coaches, den eifrigen Helfern und Betreuern, sowie unserem zuverlässigen Transport-Partner FUNICAR. Es ist sehr wertvoll, sich auf diese Unterstützung verlassen zu können.

Ein Ziel, ein Team – Thunder!

 

Vorschau Internationales Turnier Zürich

Die Iron Cats Zürich richten über Pfingsten (18. – 21. Mai) die “Powerchair Hockey Games” aus. Das Turnier kommt zwar mit einem neuen Namen und damit sozusagen in “neuem Gewand” daher, es ist jedoch bereits die
10. Ausgabe dieses internationalen Vergleichs europäischer Mannschaften auf Zürcher Boden. Zu diesem Jubiläum wurden auch die Rolling Thunder Bern eingeladen. Dementsprechend wollen wir uns von unserer besten Seite zeigen und so viel wie möglich von den Partien gegen diverse Top-Mannschaften profitieren.


Damit wir in den Begegnungen gegen dieses hochklassige Teilnehmerfeld positive Resultate erzielen können, ist eine sehr konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung notwendig. Zudem müssen wir im Abschluss mit einer hohen Effizienz agieren, da wir auf diesem Niveau nur eine begrenzte Zahl an Möglichkeiten erhalten werden. In der Defensive ist die Arbeit auf den Positionen von grosser Bedeutung. Allgemein dürfen gegen Teams dieser Qualität keine Lücken im Abwehrverbund entstehen, da diese sonst eiskalt ausgenützt werden.

Wenn es uns gelingt, diese Vorsätze in die Tat umzusetzen und mit Freude sowie positiver Energie aufzutreten, werden wir viele erfreuliche Erfahrungen aus diesem Wettkampf mitnehmen können.

Ein Team, ein Ziel – Thunder!

Vorschau NLA-Spieltag Lausanne

Nach einer langen Wettkampf-Pause stehen den Rolling Thunder Bern in den kommenden zwei Monaten intensive Wochen bevor. Den Auftakt macht am Samstag, 5. Mai, der insgesamt 4. Spieltag der NLA-Saison. Da wir die vorangegangene Meisterschafts-Runde (wie im Spielplan vorgesehen), nicht absolvierten, ist es vor allem aus mentaler Sicht umso wichtiger, die anstehenden Partien positiv zu gestalten. Für uns geht es in der aktuellen Spielzeit um die Vizemeisterschaft, die zeka Rollers aus Baden werden in dieser Hinsicht unser schärfster Konkurrent sein.

In den Trainings-Einheiten wurde und wird ein grosses Augenmerk auf die Defensivarbeit gelegt. Für unser Team ist es sehr wichtig, kompakt zu agieren und durch intelligentes Stellungsspiel und aktives Verteidigen Balleroberungen herbeizuführen. Danach gilt es durch schnelles Umschalt-Spiel Torabschlüsse zu generieren.

Damit wir wie beschrieben erfolgreich sein können, braucht es die Einsatzbereitschaft und den Elan jedes einzelnen Akteurs. Durch gelungene Aktionen können wir das nötige Selbstbewusstsein tanken, welches nötig ist, um auch nach Fehlern positiv in die nächste Aktion starten zu können. Wenn uns gelingt, mit dieser Einstellung zu agieren, werden wir einen positiven Wiedereinstieg in die Meisterschaft erleben.

Ein Team, ein Ziel, Thunder!