4. NLA-Spieltag Saison 15/16 in Lausanne

Details Wir reisten am Morgen nach Lausanne, ruhig und in guten Händen wie jedes Mal, wenn wir mit Funicar unterwegs sind.

Wir hatten uns alle gemeinsam intensiv auf diesen letzten Liga-Wettkampf vorbereitet. Dies taten wir mit vielen Trainingseinheiten sowie dem internationalen Turnier in Zürich über Pfingsten.

Im Minimum brauchten wir noch 4 Punkte aus 3 Partien, um den Titel zu gewinnen.

Trotz der einigermassen komfortablen Tabellensituation durften wir keine Mannschaft unterschätzen, denn es muss alles immer zuerst gespielt sein.
Schliesslich wollten wir es nicht noch „veryoungboysen".

Die Devise war für jeden von uns klar: Mit Freude am Spiel, mit grossem Willen, jedoch unverkrampft und mit grosser Leidenschaft agieren! Fokus auf die nötigen Fahrtwege für die T-Sticks! Fokus auf die Effizienz im Abschluss der Stürmer! Fokus auf die wichtigen Saves im Tor! Fokus auf das Teamspiel für alle!

Rolling Thunder Bern - zeka-Rollers A 16 : 4

Gegen die zeka-Rollers starteten wir ruhig und konzentriert. Wir konnten früh in Führung gehen und hatten Jan Schäublin, den Playmaker der zekas, über weite Strecken an der kurzen Leine.

Wenn wir ihn jedoch nicht konsequent unter Druck setzten, wurde es jeweils schnell gefährlich. Er ist bekannt für seinen kaltblütigen Abschluss und für seine geniale Ballführung.

Die Hintermannschaft rund um Anik hatte im Zusammenspiel mit den Stürmern die Defensive unter Kontrolle. In der Offensive waren wir variabel und effizient.

Die ersten 3 Punkte hatten wir nun im Trockenen, was bedeutete, dass wir im Fahrplan waren.

IMG 4152 klein

Whirldrivers Lausanne - Rolling Thunder Bern 5 : 12

Gegen Lausanne starteten wir ebenfalls gut, wir kamen zu unseren Chancen und liessen die Whirldrivers ihrerseits zu wenigen Abschlüssen kommen. Dies war nun schon eine engere Kiste als noch im ersten Spiel. Wir wurden durch die von ihnen gesetzten Blöcke arg gefordert. Anik hatte immer wieder einen Big Save parat, um uns zu helfen.

In der ersten Hälfte lief es gut für uns. Wir waren häufig am richtigen Ort, womit wir zu unseren erspielten und erkämpften Toren kamen.

In der zweiten Hälfte starteten wir ebenfalls gut. Jedoch erlitten wir nach ein paar Minuten einen Leistungseinbruch und dies wussten die Lausanner, allen voran ihr Captain Nelson Braillard, auszunutzen.
Jedoch gelang es uns, je länger das Spiel dauerte wieder mehr das Spieldiktat zu übernehmen, einige Tore zu erzielen und davonzuziehen.

Aus Erfahrung wussten wir, dass die Lausanner mit zunehmender Spieldauer kräftemässig abbauen würden. Dass wir unseren Vorsprung ausbauen konnten, spielte uns zusätzlich in die Karten.

Am Schluss durften wir uns doch über einen deutlichen Sieg freuen und hatten den zweiten 3er eingefahren.

Als der Schiri das Spiel abpfiff war die Freude sehr gross, denn es war vollbracht: Der Schweizermeistertitel bleibt nun mindestens für ein weiteres Jahr in der Hauptstadt.

Iron Cats Zürich - Rolling Thunder Bern 7 : 4

IMG 4216 klein

Das letzte Spiel ist schnell erzählt. Da wir bereits vor dem letzten Ligamatch den Meistertitel auf sicher hatten und die Iron Cats ihren zweiten Tabellenplatz nicht mehr verbessern oder verschlechtern konnten, nutzten beide Mannschaften diese Partie als Vorbereitung für den Swisscup.

Wir wechselten fleissig durch, um allen noch einmal Spielpraxis zu geben, auch jenen, die nicht immer voll durchtrainieren konnten. Die Spieler bedankten sich beim Trainer mit einer soliden Leistung für die Zeit auf dem Spielfeld.

Nach dem Erfolg wieder neu fokussieren

Unser wichtigstes Saisonziel haben wir mit dem Gewinn des 7. Schweizermeistertitels der Klubgeschichte erreicht. Wir konnten unseren Vorsprung in der Tabelle mit zwei souveränen Siegen und einer nicht ganz so schmerzlichen Niederlage ins Trockene bringen.

 MG 4257 klein

Nach dem hart erarbeiteten Erfolg folgte die verdiente Feier und nach der Feier die Erholung. Das heisst nicht, dass wir uns nun bereits auf unseren Lorbeeren ausruhen. Die Saison ist noch nicht zu Ende. Am 18. Juni 2016 findet in Sursee der Swisscup 2016 statt. Betreffend Swisscup haben wir noch eine Scharte auszuwetzen, denn diesen konnten wir letztes und auch vorletztes Jahr nicht gewinnen.

Nach Erfolgen benötigt man neue Ziele, um den Fokus nicht zu verlieren. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um das Double zu realisieren. Wir wollen dieses Jahr unbedingt reüssieren.

Ein grosses Dankeschön an alle Helfer, alle Fans, den Coaching Staff und sämtlichen Sponsoren, Gönnern und anderen Unterstützern.

Eis Team, eis Ziel - Thunder!

Peschä Buri, Spieler der Rolling Thunder Bern