Bericht zum dritten Spieltag der NLA-Saison 2014/2015 in Lenzburg

Details So allmählich geht die zweite E-Hockey-Saison in die entscheidende Phase. Für den dritten Spieltag reisten wir nach Lenzburg. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten in der Tabelle war es bereits an diesem Tag möglich, rein rechnerisch Meister zu werden. Bis zur Antwort würde es ein langer Spieltag werden.

Im ersten Spiel trafen wir auf die Whirldrivers Lausanne. Der Einstieg in den Tag verlief eher harzig, begleitet von einigen Fehlern und Passivität. Der Gegner vermochte besonders in der ersten Hälfte diese Unaufmerksamkeiten auszunützen. Zu Beginn der zweiten Hälfte standen wir höher und konnten mehr Druck auf den Gegner erzeugen. In dieser Phase zogen wir einige Tore davon, doch zum Ende hin verfielen wir wieder in die Muster der ersten Halbzeit und gerieten zunehmend unter Druck. Trotzdem vermochten wir das Spiel mit 9:5 zu unseren Gunsten zu entscheiden.

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Nach relativ kurzer Pause standen wir auch schon wieder auf dem Feld. Gegner diesmal: die Iron Cats aus Zürich. Sie waren es dann auch, die das erste Tor der Partie schossen. Daraufhin standen wir sicherer in der Defensive und vorne zeigten wir uns als ziemlich effizient. Der 0:1-Rückstand verwandelte sich in einen 3:1-Vorsprung. In dieser Phase verschossen die Iron Cats ausserdem einen Penalty. Das Spiel ging aber weiter – und kippte. Hatten wir vorhin drei Tore hintereinander geschossen, taten es uns die Iron Cats gleich und gingen 3:4 in Führung. Diesen Rückstand vermochten wir nicht mehr auszugleichen und gingen darum als knapper Verlierer vom Platz.

Vor dem letzten Spiel stand eine längere Pause an. Es galt nun, sich zu verpflegen, gleichzeitig mussten wir aufpassen, nicht den Faden zu verlieren. Die Zeka Rollers hatten uns in der Vergangenheit immer wieder mal ins Straucheln gebracht und gerade in dieser entscheidenden Phase der Saison wäre ein Ausrutscher fatal.

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Die Partie begann mit viel Ballbesitz für die Zeka Rollers. Nach bisher zwei Siegen wollten sie ihren Heimspieltag mit der vollen Punktzahl abschliessen. Nach einem unserer ersten Ballgewinne konnten wir allerdings in Führung gehen und blieben auch vorne, obschon die Zeka Rollers einige Torchancen zu verzeichnen hatten. Zwischenzeitlich führten wir mit 3:0. Den Schlusspunkt setzte aber die Heimmannschaft zum Stand von 3:1.

Aufgrund der Niederlage gegen die Iron Cats wurde die Entscheidung im Meisterrennen vertagt. Der vierte Spieltag am 2. Mai in Lausanne wird die Entscheidung bringen.

Peter Segmüller