Vorschau Swisscup 2018, Lenzburg

Am Samstag, dem 16. Juni 2018, bestreiten die Rolling Thunder den letzten Ernstkampf in dieser Saison. Im aargauischen Lenzburg treffen sich Mannschaften aus beiden Schweizer Spielklassen, um den diesjährigen Cupsieger untereinander auszuspielen.

Wir werden mit einem Team, welches aus 10 Akteuren besteht, an diesen Wettkampf reisen. Unser Ziel ist es, die bestmögliche Leistung am Ende einer intensiven Spielzeit abzurufen. Um dies zu erreichen, ist jeder Spieler gefordert, seine Rolle innerhalb unserer Gruppe so gut wie möglich zu erfüllen. In der Defensive müssen wir kompakt stehen und konsequent gegen den Ball verteidigen, im Angriff wird die Effizienz beim Ausnützen der Torchancen entscheidend sein. Da bei dieser Kaderbreite die Möglichkeit vorhanden ist, auf gewisse Entwicklungen während einer Partie mit Auswechslungen zu reagieren, muss die Konzentration und Aufmerksamkeit der „Ersatzbank“ hoch sein, um bei etwaigen Veränderungen einen qualitativ guten Tausch vollziehen zu können. Insgesamt gilt es, Spielfreude und einen guten Teamgeist an den Tag zu legen, damit wir in der Lage sind, unsere Spielidee in die Tat umzusetzen.

Wenn ein Auftritt mit den oben erwähnten Aspekten gelingt, werden wir einen Saison-Abschluss mit positiven Emotionen erleben, welche wir während der Sommerpause abspeichern können.


Ein Team, ein Ziel – Thunder!

Bericht 3. NLB-Spieltag St. Gallen

Die Sporthalle Kreuzbleiche war am 2. Juni der Austragungsort für den abschliessenden Spieltag der laufenden NLB-Meisterschaft. Trotz der angespannten Personal-Situation (unser Aufgebot bestand aus dem Minimum von fünf Akteuren) brachen wir frühmorgens gut gelaunt Richtung Ostschweiz auf. Unser Transportpartner FUNICAR stand uns wie immer fachmännisch zur Seite.

Die erste Partie bestritten wir gegen die dritte Mannschaft der Iron Cats Zürich. Es war uns sehr wichtig, einen guten Start in den Tag zu erwischen und von Anfang an aktiv zu sein. Dieses Vorhaben setzten wir auch um, der Führungstreffer gelang uns Mitte der ersten Spielhälfte. Erfreulicherweise konnten wir noch vor dem Seitenwechsel nachdoppeln, was zu einer beruhigenden Pausenführung beitrug. Anscheinend war uns die Lage aber doch zu komfortabel, denn wir liessen unseren Gegner durch eine Konzentrations-Schwäche zu Beginn des zweiten Durchgangs wieder herankommen. Glücklicherweise blieben wir ruhig, erzielten ein weiteres Tor und konnten letztlich einen souveränen 3:1-Auftaktsieg feiern.

Dass die nächste Begegnung gegen die Sharks aus Luzern um einiges schwerer werden würde, war uns bewusst. Gegen den aktuellen Tabellenführer versuchten wir, defensiv kompakt zu bleiben und nach Balleroberungen den Abschluss zu suchen. Ihr Spielmacher drückte dem Geschehen wie immer seinen Stempel auf. Leider gelang es uns nur zeitweise, ihn genügend unter Druck zu setzen und die gefährlichen Abschlüsse durch die Mitte zu verhindern. Als Folge des dominanten Spiels unserer Innerschweizer Kontrahenten kassierten wir eine klare 1:6-Niederlage.


Nach einer kurzen Pause ging es mit der Begegnung gegen die Red Eagle Basel weiter. Die Aufgabenstellung für uns war im Vergleich zum vorangegangenen Spiel praktisch identisch: Es galt, die Kreise ihres besten Akteurs so gut wie möglich einzuengen. Um diese Spielweise erfolgreich anwenden zu können, ist es notwendig, gut auf den zugewiesenen Positionen zu arbeiten, was uns nur unzureichend gelang. Während wir in der ersten Halbzeit noch einigermassen mithalten konnten, wurde die zweite Hälfte vor allem resultatmässig zu einer einseitigen Angelegenheit. Im Anschluss an diese Partie galt es, den Kopf wieder frei zu bekommen und sich für die beiden abschliessenden Matches bestmöglich zu regenerieren.

Gegen die Zeka Rollers B spielten wir einen sehr schlechten ersten Abschnitt, vor allem defensiv waren wir zu keinem Zeitpunkt auf der Höhe. Es gelang uns jedoch, die zweiten 10 Minuten torlos zu gestalten, was zwar nichts an der 1:5-Niederlage änderte, aber positiv für unser Selbstbewusstsein war.


Die letzte Partie des Tages bestritten wir gegen den Gastgeber, die Qualmenden Reifen aus St. Gallen. Der Spielplan sah vor, dass wir diese Begegnung unmittelbar im Anschluss an unseren vorangegangenen Auftritt zu bestreiten hatten. Es gelang uns, das Geschehen zunächst relativ ausgeglichen zu gestalten, wobei unser Gegner die besseren Tormöglichkeiten besass. Kurz vor der Pause fingen wir uns den 1. Gegentreffer ein, welcher das Spiel trotz eines weiterhin beherzten Auftrittes unsererseits in entscheidende Bahnen lenken sollte. Schlussendlich unterlagen wir mit 0:3, auch deshalb, weil die Kräfte nach einem langen und intensiven Wettkampftag merklich nachliessen.

Der Meistertitel ging nach einem spannenden Finaltag an Luzern. Wir gratulieren den Sharks herzlich zu diesem Erfolg.

Unsere Bilanz fällt resultatmässig mit einem Sieg und fünf Niederlagen selbstredend bescheiden aus. Es muss dabei aber der Fakt berücksichtigt werden, dass wir ohne Auswechselspieler antraten, was die Belastung während des Tages sehr in die Höhe schraubte. Wir versuchten, durch ein möglichst gutes Zusammenspiel das Optimum herauszuholen. Der beherzte Auftritt der Mannschaft, sowie die Unzufriedenheit betreffend der Ergebnisse zeigt, dass Teamgeist und Wille intakt sind. Es gilt, an unserer Kompaktheit zu arbeiten und unser Pass-Spiel weiter zu verbessern. Die Erfahrungen dieser Spielzeit lassen die Rolling Thunder mit Optimismus auf die kommende Saison im Unterhaus blicken.


Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung während der abgelaufenen Saison gilt unseren Coaches, den zahlreichen Fans und Helfern, sowie FUNICAR. Ohne dieses stabile Gerüst wäre es der Mannschaft nicht möglich, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich stetig weiterzuentwickeln.

Ein Team, ein Ziel –Thunder!

Bericht 5. NLA-Spieltag Wallisellen

Der abschliessende Spieltag der aktuellen NLA-Saison fand am 26. Mai in Wallisellen, Zürich statt. Für diesen Wettkampf hatten die Rolling Thunder ein klares Ziel: Wir wollten die Spielzeit als Vizemeister beenden. Unter fachmännischer Betreuung von FUNICAR fuhren wir gut gelaunt und motiviert an den Ort des Geschehens.

Aufgrund des Ausfalls der Mannschaft aus Lausanne hatten wir „nur“ zwei Partien zu absolvieren, der Zeitplan verschob sich ebenfalls dementsprechend. Das Startspiel war die kapitale Begegnung im Kampf um die Vizemeisterschaft gegen die zeka Rollers Baden.

Unsere Moral hätte gleich nach Beginn des Duells nachhaltig Schaden nehmen können, da unsere Kontrahenten früh in Führung gingen. Das war jedoch nicht der Fall, wir blieben ruhig und hatten eine gute Chancen-Auswertung, wenn sich Gelegenheiten boten. In einem nervenaufreibenden Schlagabtausch gelang uns eine Sekunde vor Ende der 1. Hälfte tatsächlich der Treffer zur Pausenführung. Obwohl wir gleich nach dem Seitenwechsel die Führung um ein weiteres Tor ausbauen konnten, gab uns dieser Umstand nicht mehr Sicherheit. Durch zu passives Verteidigen sowie einige Unachtsamkeiten bei der Raumaufteilung gelang unserem Gegner ein resultatmässiger Zwischenspurt, von welchem wir uns nicht mehr erholen sollten. Am Ende gewannen die zeka Rollers denkbar knapp mit 9:8. Rückblickend lässt sich sagen, dass wir in der Defensive nicht solid und konsequent genug agierten. Dieser Umstand kostete uns die Vizemeisterschaft.

Im letzten Spiel der Saison trafen wir auf die Iron Cats II aus Zürich. Unsere Platzierung (3. Rang) stand bereits vor dieser Begegnung fest. Es war eine zerfahrene und rollstuhlbetonte Angelegenheit. Kurz vor Schluss nahmen wir noch einige Umstellungen vor, um spezifische Elemente unseres Zusammenspiels ausprobieren zu können. Unglücklicherweise gelang es uns nicht mehr, ein positives Resultat zu erringen, womit wir die Spielzeit mit zwei Niederlagen abschlossen.

Der ersten Mannschaft der Iron Cats gratulieren wir herzlich zum hochverdienten Meistertitel. Was unsere Leistung angeht, so agierten wir über die gesamte Saison hinweg gesehen vor allem im Abwehrbereich zu fehlerhaft, um vorne mitreden zu können. Wir müssen defensiv stabiler werden und als gesamtes Team noch kompakter auftreten. Dann werden die vielen positiven Eigenschaften, welche uns auszeichnen, auch wieder häufiger zu positiven Resultaten führen.

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung während einer wieder einmal intensiven und lehrreichen Saison gilt unseren Coaches, den Fans und Helfern, sowie unserem Partner in Sachen Transport, FUNICAR. Ohne diese Hilfe wäre der Spielbetrieb für unser Team nicht realisierbar.

Ein Team, ein Ziel – Thunder!
 

Vorschau 3. NLB-Spieltag St. Gallen

Am 2. Juni findet der abschliessende Spieltag der laufenden NLB-Saison in St. Gallen statt. Für unsere Mannschaft geht es darum, die vorhandenen Energiereserven so gut wie möglich zu bündeln und die bestmögliche Leistung abzurufen. Das ist die Grundvoraussetzung für jeden Wettkampf, wird der geneigte Leser nun sagen. Diese Feststellung ist vollkommen richtig und gerade deshalb kommt ihr an diesem Wochenende eine zentrale Bedeutung zu.

Da wir mit einem sehr schmalen Kader nach St. Gallen reisen werden, wird die Belastung für alle Akteure hoch sein. Umso wichtiger ist es, sich gegenseitig in jeder Situation zu unterstützen und individuell die in diesem Moment bestmögliche Leistung für das Team abzurufen. Zudem ist es für die Hälfte der Mannschaft entscheidend, die Erfahrungen und Lehren, welche aus dem Internationalen Turnier in Zürich gezogen wurden, auf den Liga-Alltag zu übertragen. Diesbezüglich sind vor allem die Schnelligkeit in den einzelnen Aktionen und ein zuverlässiges Positions-Spiel von Bedeutung.

Wenn es uns gelingt, die oben genannten Vorsätze umzusetzen, werden wir einen Spieltag mit vielen positiven Emotionen erleben.

Ein Team, ein Ziel – Thunder!

Vorschau 5. NLA-Spieltag Wallisellen

Nach einem intensiven und lehrreichen Turnier in Zürich geht es für die Rollling Thunder Bern bereits weiter: Am Samstag, dem 26. Mai, bestreiten wir den 5. und abschliessenden Spieltag der laufenden NLA-Meisterschaft in Wallisellen.

Unsere Zielsetzung für diesen Tag ist es, die Saison mit einem positiven Erlebnis abzuschliessen und Vizemeister zu werden. Um dies zu erreichen, ist ein Sieg im Direktduell gegen die zeka-Rollers Baden notwendig. Beide Mannschaften kennen einander gut, Geheimnisse gibt es keine mehr. Es wird darauf ankommen, welchem Team es besser glückt, die eigene Spielweise durchzuziehen. Sollte es uns gelingen, in der Defensive kompakt zu arbeiten und im Angriff effizient zu sein, stehen unsere Chancen gut, die selbst gesetzte Vorgabe zu erfüllen.


Momentan befinden wir uns in einer Phase, in welcher hohe Anforderungen an die Regenerationsfähigkeit sowie die körperliche und mentale Belastbarkeit unserer Akteure gestellt werden. Für entscheidende Tage wie morgen ist es deshalb sehr wichtig, dass der Zusammenhalt innerhalb unserer Gruppe stark ist und alle sich gegenseitig unterstützen. Wenn dies gewährleistet ist werden wir positive Emotionen erleben, mit deren Hilfe wir Müdigkeit und allfällige Energie-Probleme ausblenden können.

Ein Team, ein Ziel – Thunder!